Fußball: So darf der WFV nicht mit den Fußballvereinen umgehen

Feuerbach statt Maichingen

Ärger beim VfL Sindelfingen II über den Wechsel in die Kreisliga A, Staffel 2.

Toni Anastasakis, Trainer des Fußball-Kreisligisten VfL Sindelfingen, schwillt der Kamm. Seine Mannschaft wurde vom Württembergischen Fußballverband (WFV) in die Staffel A2 versetzt, zusammen mit der SV Böblingen II. Statt gegen den GSV Maichingen II oder Radnik Sindelfingen geht es in der kommenden Saison gegen den KV Plieningen oder die Spvgg Feuerbach. Das verstehe, wer will.

Alle drei Staffeln in der Kreisliga A im Fußballbezirk Stuttgart-Böblingen haben eine Sollstärke von 16 Mannschaften. Diese wird nur erreicht, weil VfL II und SVB II in die Staffel A2 wechseln mussten. Der WFV hatte dabei zunächst auf Freiwilligkeit gesetzt. Doch wer verzichtet schon auf die Duelle vor der Haustür, um in den anderen Staffeln nach Stuttgart-Sillenbuch oder Degerloch zu fahren?

Als die Zusagen aus Sindelfingen und Böblingen ausblieben, hat der WFV den Staffelwechsel einfach festgesetzt. Das ist Gutsherrenart. So geht man mit seinen Vereinen nicht um. Man hätte die beiden Vereine, die in diese Stuttgarter Gruppe kommen müssen, auslosen können. Das wäre gerechter gewesen. So aber bleibt für den VfL Sindelfingen II und die SV Böblingen II ein bitterer Beigeschmack. Der Ärger von Toni Anastasakis ist berechtigt.

 

Bild: Sindelfingens Trainer Toni Anastaskis ist sauer auf den WFV.

Bild: photostampe

Quelle: Sindelfinger Zeitung/ Böblinger Zeitung online