Gleich drei Sindelfinger Leichtathleten nahmen am vergangenen Wochenende an der Cross-WM der Studierenden in Cassino (Italien) teil, Mia Jurenka begeisterte dabei mit einem starken siebten Platz.
Gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Tobias Prater und der Neu-Sindelfingerin Katja Bäuerle war Jurenka zur FISU-Weltmeisterschaft im Crosslauf gereist und trat im 10-Kilometer-Crossrennen an. Die Strecke lag der Sindelfingerin, die schon mehrmals bei Crossläufen im Nationaltrikot an den Start gegangen, war sehr gut. „Es gab sehr viele bergauf und bergab Passagen auf einem stark unebenem Untergrund“, erzählt Jurenka. In einem starken Feld träumte sie von einer Platzierung unter den besten zehn Läuferinnen, kam aber deutlich besser zurecht als geplant. „Bei mir lief es richtig richtig gut, ich hatte selten so ein gutes Crossrennen“, so die 23-Jährige. Im Rennen über die lange Distanz stürmte sie so auf Platz sieben der Studenten-Weltmeisterschaften und benötigte trotz Cross-Strecke nur 36:27 Minuten für die zehn Kilometer. Damit erzielte Mia Jurenka die beste Einzelplatzierung des deutschen Teams.
Prater wird 30. Bäuerle hadert
Tobias Prater trat ebenfalls über die 10-Kilometer-Strecke an. Er erzielte in 32:54 Minuten den dreißigsten Platz und darf damit ebenfalls zufrieden sein. Nur Katja Bäuerle hadert ein wenig mit ihrem Rennen. Für die Neu-Sindelfingerin ging es über die 3-Kilometer-Kurzdistanz zur Sache. Bäuerle kämpfte sich durch die Strecke, kam am Ende aber mit neunzig Sekunden Rückstand auf die Siegerin ins Ziel und lief auf Platz vierzig.
Für Mia Jurenka steht am kommenden Wochenende schon der nächste große Wettkampf an. Bei den Deutschen Halbmarathonmeisterschaften in Frankfurt zählt sie sogar zum Favoritenkreis. „Ich hoffe natürlich, eine neue Bestzeit aufstellen zu können und wenn es gut läuft auch eine Medaille sichern zu können“, hat sich die Sindelfingerin ehrgeizige Ziele gesetzt.
Bild: Mia Jurenka vom VfL Sindelfingen.
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Quelle: Sindelfinger Zeitung/ Böblinger Zeitung online