Volleyball: VfL-Volleyballer beschenken sich vor dem Heiligen Abend

Auszeit zeigt Wirkung

Sindelfingen feiert gegen den ASV Botnang 2 den dritten Sieg in Serie.

 

Die Volleyballer des VfL Sindelfingen haben Wort gehalten – und im Monat Dezember, wie von Fabian Probst eingefordert, den dritten Sieg eingefahren. Gegen den ASV Botnang 2 gewann der Regionalliga-Absteiger in der heimischen Sporthalle Stadtmitte mit 3:1 und hat sich durch den nunmehr fünften Saisonerfolg in der oberen Tabellenhälfte festgesetzt – mit Tuchfühlung zu Rang drei. „Wir haben uns ein Polster nach unten geschaffen, das sieht jetzt ganz gut aus“, sagte der VfL-Coach.

So klar der Sieg gegen Botnang 2 auf den ersten Blick auch aussieht, bis er unter Dach und Fach war, mussten die Sindelfinger einige bange Momente durchstehen. Den ersten Durchgang dominierten die Probst-Schützlinge, lagen von Beginn an vorne und sicherten sich mit 25:21 die Satzführung. Plötzlich auftretende Annahmeprobleme im zweiten Durchgang brachten den VfL allerdings aus der Spur. „Wir waren in vielen Situationen zu schläfrig, dann war der Satz weg“, monierte der Sindelfinger Trainer. Mit dem 1:1-Satzausgleich einher ging auch der Verlust der Sicherheit im Spiel der Hausherren. Gepaart mit „einigen Schiedsrichterentscheidungen gegen uns“, so Fabian Probst, rannte seine Mannschaft schnell wieder einem Rückstand hinterher. Bei 14:20 hatte der VfL-Coach genug gesehen und sammelte sein Team mittels Auszeit um sich. Diese Maßnahme zeigte schnell Wirkung. Dank einer Aufschlagserie von Mykhailo Trush waren die Gastgeber auf 19:20 dran.

Einen ersten Satzball wussten die Sindelfinger bei 24:23 genauso wenig zu nutzen, wie die Gäste bei eigener 25:24-Führung. Letztlich krallte sich der VfL in der Verlängerung mit 28:26 den wichtigen dritten Satz. „Wir haben positive Emotionen reingebracht“, konnte sich Fabian Probst in dieser Hinsicht vor allem auf die Ex-Botnanger Rafael Sturm, Florian Benz und Kris Keubler verlassen. „Die drei waren heute besonders motiviert.“ Im vierten Satz ließen die Hausherren dann nichts mehr anbrennen. Der Widerstand des ASV war gebrochen, ruckzuck lagen die Sindelfinger mit 15:5 vorne. Letztlich machte der VfL mit einem 25:17 den 3:1-Sieg perfekt. „Schön, dass wir mit dieser Erfolgsserie in die Winterpause gehen können“, zog Fabian Probst zufrieden Bilanz. „Nach der schlechten Vorbereitung haben wir etwas gebraucht, um uns in der Liga einzufinden, aber wir sind danach mit jedem Spiel gewachsen. Daran wollen wir auch im neuen Jahr anknüpfen.“

VfL Sindelfingen: Conrad Darmer, Thomas Meyer, Nick Hoschke, Mykhailo Trush, David Schubert, Florian Benz, Lukas Thiem, Martin Tischhäuser, Kris Keubler, Rafael Sturm.

 

Bild: Nach dem 3:1-Erfolg gegen Botnang können die Sindelfinger Volleyballer beruhigt Weihnachten feiern.

Bild: photostampe

Quelle: Sindelfinger Zeitung/ Böblinger Zeitung online