Volleyball: VfL-Trainer Fabian Probst: „Wie ein Flipperautomat“

Wichtige Punkte

Die Sindelfinger Oberliga-Volleyballer gewinnen und verlieren.

Ein Sieg sowie eine Niederlage – das ist die Ausbeute der Oberliga-Volleyballer des VfL Sindelfingen an diesem Wochenende. Den klaren 3:0-Erfolg am Samstag gegen den TSV Eningen konnte die Mannschaft von Fabian Probst tags drauf gegen den VLW STP Ma Friedrichshafen 3 nicht wiederholen und unterlag dem außer Konkurrenz spielenden Stützpunktteam mit 1:3. Nach zuvor zwei Niederlagen standen die Sindelfinger im Duell gegen den Tabellennachbarn aus Eningen etwas unter Zugzwang. Mit dem zusätzlichen Druck gingen die Mannen von Fabian Probst aber souverän um. Trotz personeller Probleme überzeugte der VfL vor allem mit Geduld gegen die unorthodox agierenden Gäste. „Wie ein Flipperautomat“, beschrieb der Sindelfinger Trainer die gegnerische Spielweise. „Die Eninger wehren unglaublich viele Bälle ab, da muss man dranbleiben, bis der Punkt gesichert ist.“

Lob an das Team

Mit 25:22 und 30:28 zogen die Hausherren die ersten beiden Sätze erst spät auf ihre Seite. „Das war mental anspruchsvoll, weil wir uns nicht absetzen konnten“, lobte Fabian Probst die Beharrlichkeit seiner Schützlinge, die im dritten Durchgang dann deutlich einfacheres Spiel hatten. Mit einem 25:18 machten die Sindelfinger den 3:0-Sieg perfekt. „Das sind drei brutal wichtige Punkte“, war der VfL-Coach erleichtert. Am Sonntag ging es an gleicher Stätte gegen das Stützpunktteam aus Friedrichshafen weiter. Den Spaß und die Leichtigkeit wie gegen den TSV Eningen brachten die Sindelfinger aber nicht mehr auf den Platz. „Am Ende war es auch eine Frage der Kraft, uns steckte noch das Samstagsspiel in den Knochen“, brachte Fabian Probst durchaus Verständnis für die 1:3-Niederlage auf. Als unnötig bezeichnete er diese dennoch. „Wir verlieren den ersten und vierten Satz erst in der Verlängerung.“ Vor allem dem Verlust des ersten Durchgangs trauerte der Sindelfinger Trainer nach. „Wir lagen schon 16:10 vorne.“

Dadurch geriet der VfL auch im zweiten Satz ins Wanken und gab diesen deutlich mit 18:25 ab. Erst in Satz drei rafften sich die Hausherren und schlugen mit einem klaren 25:16 zurück. Zu mehr reichten die Körner aber nicht mehr, so dass auch Durchgang vier mit 25:27 verloren ging. „Gegen diese 16-jährigen, groß gewachsenen und technisch gut ausgebildeten Stützpunktspieler, die auch noch richtig Bock hatten, haben wir auf Augenhöhe agiert, aber in den entscheidenden Momenten hat doch ein wenig gefehlt“, schloss Fabian Probst nach der 1:3-Niederlage

VfL Sindelfingen: Simon Sturm, Conrad Darmer, Nick Hoschke, Thomas Meyer, Tobias Gußmann, David Schubert, Fabian Schick, Florian Benz, Bill Grundtner, Lukas Thiem, Rafael Sturm, Kris Keubler.

 

Bild: Sindelfingens Coach Fabian Probst hat sich über die Spielweise des Friedrichshafener Stützpunktteams doch sehr gewundert.

Bild: photostampe

Quelle: Sindelfinger Zeitung/ Böblinger Zeitung online