Handball: Die HSG-Frauen starten in Köngen ins Sportjahr 2026

Anpfiff ist um 20.30 Uhr

Mit einem Erfolg will die Herok-Sieben Druck auf Herrenberg ausüben.

Während die gesamte Oberliga-Konkurrenz in diesem Jahr zumindest schon einmal im Einsatz war, steht für die Handballerinnen der HSG Böblingen/Sindelfingen am Donnerstagabend das erste Spiel nach der Winterpause an.

Beim TSV Köngen – die Partie war ursprünglich am Freitag angesetzt, wurde dann aufgrund der anderweitig besetzten Sporthalle vorverlegt – darf die Mannschaft von Mischa Herok gleich mal Farbe bekennen. Anpfiff in der Sporthalle bei der Burgschule in Köngen ist um 20.30 Uhr. Der HSG-Trainer ist trotz der zuletzt holprigen Vorbereitung – etliche Spielerinnen fehlten krankheitsbedingt – zuversichtlich, mit einem Sieg den Druck auf den Spitzenreiter SG H2Ku Herrenberg aufrechterhalten zu können.

„Köngen hat definitiv den Vorteil, dass sie schon zwei Spiele absolviert haben, aber wir haben die bessere Mannschaft“, ist Mischa Herok guter Dinge und erinnert dabei an das Hinspiel, das die Bösis klar mit 31:19 für sich entscheiden konnten.

Trainerwechsel beim Gegner

In Köngen wird der HSG-Trainer aber auf Sophie Hilf verzichten müssen. „Sophie hat es deftig erwischt, sie fällt sicher aus“, bestätigt Mischa Herok, der dafür aber wieder auf Kira Stoll bauen kann. „Kira ist nach ihrem Auslandssemester wieder zurück.“ Des Weiteren gesellte sich in der Winterpause auch Julia Zeller zur HSG und wird ab sofort an der Seite ihrer Schwester Lena auflaufen. In Köngen wird Julia Zeller aber pausieren – aus triftigem Grund: „Julia kam aus Köngen zu uns, deshalb haben wir uns geeinigt, dass sie gegen ihren Ex-Verein nicht auflaufen wird.“ Beim TSV hat sich im Winter auch einiges getan – vor allem auf der Trainerbank. Armin Dobler übernahm das Zepter von Marion Radonic und soll das Team zum Klassenerhalt führen. „Armin ist ein Trainerfuchs, er wird sich für uns schon etwas einfallen lassen“, rechnet Mischa Herok mit heftiger Gegenwehr.

Ohnehin müssten sich seine Schützlinge auf Schmerzen einstellen. „Köngen spielt immer sehr körperbetont.“ Von seinem Team erwartet er deshalb zwei Dinge: hinten Stabilität, nach vorne Tempo. „Wir müssen den Gegner in Bewegung bringen, im Positionsangriff werden wir nicht weit kommen.“

 

Bild: Svenja Hille und die HSG Böblingen/Sindelfingen spielen in Köngen.

Bild: photostampe/A

Quelle: Sindelfinger Zeitung/ Böblinger Zeitung online