3:1-Sieg gegen Ergenzingen
Der Fußball-Landesligist verliert gegen den Oberligisten mit 2:4 Toren.
In den ersten Testspielen nach der Winterpause und unter dem neuen Trainer Thomas Siegmund präsentierte sich der VfL Sindelfingen bereits in ansprechender Frühform. Gegen den Landesligisten TuS Ergenzingen (Staffel 3) siegten die Sindelfinger am Samstag mit 3:1. Tags darauf gegen den Oberligisten SSV Reutlingen setzte es für den VfL eine 2:4-Niederlage. „Nach einer zuvor sehr intensiven Trainingswoche war das schon ziemlich gut“, zeigte sich der VfL-Coach zufrieden.
Gegen den TuS Ergenzingen krönte Bünyamin Bakacs (16.) mit dem Treffer zum 1:0 eine gute erste halbe Stunde, ehe die Sindelfinger auf dem heimischen Kunstrasenplatz am Floschenstadion ein wenig die Kontrolle über das Spiel verloren. Das wiederum nutzten die Ergenzinger zum 1:1-Ausgleich, den ausgerechnet Nils Beurenmeister (37.) – in der vergangenen Saison noch beim VfL am Ball – erzielte.Besserung im Spiel der Hausherren trat erst wieder nach einer Stunde Spielzeit ein, was prompt das 2:1 durch Artan Ademi (65.) nach sich zog. In der Schlussminute machte Luis Walter mit seinem Treffer zum 3:1-Endstand den Deckel drauf. „Abgesehen von der schwächeren Phase zwischen der 30. und 60. Minute war das ein ordentlicher erster Auftritt“, lobte Thomas Siegmund.
2:0-Führung gegen den SSV
Am Sonntag stand seiner Mannschaft mit dem SSV Reutlingen ein ungleich stärkerer Kontrahent gegenüber. Das wiederum schien die Sindelfinger zu Beginn gar nicht näher zu interessieren, denn Metehan Kizilagil (2.) mit einem „Tor des Jahres“, so Thomas Siegmund, sowie Artan Ademi (3.) mit einem ebenfalls sehenswerten Treffer schossen den VfL schnell mit 2:0 in Front. „Das war ein bombastischer Start“, grinste Thomas Siegmund.
20 Minuten danach hatte der Oberligist das Duell nach Toren von Noah-Elias Maurer (21.) sowie Marlon Gangloff (24.) aber bereits wieder ausgeglichen. Nach dem Seitenwechsel gingen den Sindelfingern dann zusehends die Körner zur Neige. Leander Vochatzer (62.) brachte die Reutlinger mit 3:2 in Front. „Unmittelbar davor verpassen wir selbst das 3:2“, trauerte der VfL-Trainer einer „Riesenchance von André Simao“ nach.
Als schließlich Sladan Puseljic in der 78. Minute auf 4:2 für den SSV stellte, gaben sich die Hausherren geschlagen. Thomas Siegmund gefiel, was er von seiner Mannschaft zu sehen bekam, die letzten beiden Gegentore – beide nach ruhenden Bällen – ärgerten ihn trotzdem. „Die Idee, wie wir spielen wollen, war schon erkennbar. Dass wir zwei Gegentreffer nach Standards kassieren, kann noch passieren, da wir darauf in der kurzen Zeit noch keinen Fokus gelegt hatten.“
Bild: VfL-Trainer Thomas Siegmund sah am Samstag einen 3:1-Sieg seiner Schützlinge gegen Ergenzingen und am Sonntag eine starke Leistung gegen den SSV.
Bild: photostampe
Quelle: Sindelfinger Zeitung/ Böblinger Zeitung online