Sport und Gesellschaft
Talente fördern, Leistung entwickeln: Heute dreht sich die SZ/BZ-Serie über den Mehrwert des Sports um den Leistungsgedanken.
Kaum eine Abteilung des VfL Sindelfingen steht so sehr für Spitzensport wie die Leichtathletik. Sie blickt auf mehr als 40 Jahre olympische Tradition zurück. Athletinnen und Athleten aus Sindelfingen waren bei internationalen Meisterschaften und Olympischen Spielen am Start. Zugleich verweist die Leichtathletik auf eine kontinuierliche Nachwuchsarbeit. Diese reicht vom Kinder- und Jugendsport bis zum Perspektivteam mit nationalen Spitzenathleten.
Glaspalast: Besonders wertvoll
Ein zentraler Standortfaktor ist für die Abteilung der Trainings- und Wettkampfbetrieb im Glaspalast. Dort finden nicht nur regelmäßige Trainingseinheiten statt. Auch hochklassige Veranstaltungen wie Deutsche Meisterschaften, Jugendmeisterschaften oder internationale Meetings werden in Sindelfingen ausgerichtet. Das sorgt für eine starke überregionale Wahrnehmung der Sportstadt Sindelfingen in Deutschland und darüber hinaus. Unterstützt wird die Arbeit zudem von regionalen Sponsoren und Förderern.
Nach Einschätzung der Abteilung hätte eine reduzierte Sportförderung direkte Auswirkungen auf den Trainings- und Nachwuchsbetrieb. Genannt werden geringere Trainervergütungen oder eingeschränkte Trainingszeiten im Glaspalast. Dadurch würden sich auch die Voraussetzungen verschlechtern, junge Talente aus Sindelfingen langfristig bis an die nationale und internationale Spitze zu entwickeln.
Bild: Gleich drei Sindelfinger Leichtathleten bei den Olympischen Spielen 2024 von Paris: Constantin Preis, Carolina Krafzik und Velten Schneider.
Bild: z
Quelle: Sindelfinger Zeitung/ Böblinger Zeitung online