Handball: Die Bösis sind in der Außenseiterrolle

Die HSG Böblingen/Sindelfingen empfängt am Samstag um 19.30 Uhr die SF Schwaikheim in der Murkenbachhalle.

Ein Heimspiel gegen eine Mannschaft, die im Klassement hinter der HSG Böblingen/Sindelfingen positioniert ist – und dennoch stuft Marco Cece sein Team als Außenseiter ein. Nicht weil der HSG-Trainer die SF Schwaikheim in Sicherheit wiegen will, sondern weil der Gegner am vergangenen Spieltag „die Meisterschaft entschieden hat. Schwaikheim hat Oeffingen die erste Niederlage zugefügt und damit Allowa praktisch zum Meister gemacht.“

Deftige Packung in Schwaikheim

Seine vorsichtige Herangehensweise an die Aufgabe erklärt Marco Cece auch mit dem Hinspiel. Zu frisch sind beim HSG-Coach noch die Erinnerungen an die deftige 27:38-Abreibung im ersten Spiel nach der Winterpause. „Schwaikheim hat uns Anfang des Jahres auseinandergenommen, das will ich so nicht noch einmal erleben.“ Leichter gesagt als getan, denn die Sportfreunde haben in neun Spielen in 2026 acht Siege davongetragen. „Das ist mittlerweile ein Spitzenteam geworden“, weiß Marco Cece und warnt vor allem vor der 3:2:1-Abwehr. „Die ist verdammt gut, vor allem Samuel Gaiser als Speerspitze.“

Erschwerend kommt hinzu, dass die Bösis auch noch ersatzgeschwächt in die Partie gehen. Marvin Seeger ist immer noch krank, Sebastian Bock nach einem Auffahrunfall leicht an der Wirbelsäule verletzt. Und Finn Spitzl ist berufsbedingt im Ausland. „Ich werde zwei Spieler aus der zweiten Mannschaft hinzuholen“, will sich der Bösi-Coach auch das Vorspiel der Reserve anschauen, die zuvor den Nachbarn aus dem Schönbuch empfängt. Anpfiff der Partie in der Böblinger Murkenbachhalle ist am Samstagabend um 19.30 Uhr.

 

Bild: Tim Negler und die HSG Böblingen/Sindelfingen wollen Wiedergutmachung für die Hinspiel-Abreibung betreiben.

Bild: photostampe

Quelle: Sindelfinger Zeitung/ Böblinger Zeitung online