Die Anfangsphase verschlafen
Da fällt auch die 25:26-Niederlage bei Schlusslicht HSG Leinfelden/Echterdingen nicht mehr ins Gewicht.
Die Handballerinnen der HSG Böblingen/Sindelfingen 2 haben ihr vermeintlich einfaches Auswärtsspiel beim Tabellenletzten HSG Leinfelden-Echterdingen 2 mit 25:26 in den Sand gesetzt, durch die Niederlage des HC Wernau im Parallelspiel beim TSV Zizishausen aber den Klassenerhalt endgültig klar gemacht. Selbst das Abrutschen auf den unteren Relegationsrang ist damit für die Bösis ausgeschlossen.
Nach Wiederanpfiff wurde es nicht besser, im Gegenteil sogar. Leinfelden-Echterdingen agierte mit Tempo im Positionsangriff und erwischte die Bösis ein ums andere Mal auf dem falschen Fuß. In der 47. Minute schien das Spiel verloren, als die Gastgeberinnen das 24:17 erzielten. „Aber auf einmal haben wir uns zusammengerissen und sind Tor um Tor herangekommen“, durfte die Co-Trainerin der Bösis wieder auf Zählbares hoffen.
Sechs verschiedene Torschützinnen brachten die Gäste bis dreieinhalb Minuten vor dem Ende auf 23:24 heran. Die Partie stand kurz davor zu kippen, tat es letztlich aber doch nicht. Eine Zeitstrafe gegen Denise Dieterle in der Schlussphase bremste die Aufholjagd der Bösis, die sich am Ende knapp mit 25:26 geschlagen geben mussten. „Noch fünf Minuten länger, und wir gewinnen das Spiel“, ärgerte sich Kimberly Rippl, dass ihr Team zu spät in die Spur gefunden hatte.
HSG Böblingen/Sindelfingen 2: Lachmann, Tabita Schmidt (beide im Tor); Miller (1 Tor), Bohner (3), Denise Dieterle (1), Kiefer, Michel, Akgün, Frommer (4), Gatzweiler, Moßhammer (5/davon 3 Siebenmeter), Sander (2), Dombrowski (6), Geißler (3), Ardelean
Bild: Denise Dieterle (Mitte) und die HSG Böblingen/Sindelfingen 2 spielen auch in der nächsten Saison in der Handball-Landesliga.
Bild: photostampe/A
Quelle: Sindelfinger Zeitung/ Böblinger Zeitung online