Handball – Oberliga, Frauen
Die HSG Böblingen/Sindelfingen verabschiedet sich mit einer 23:30-Niederlage beim Tabellenletzten HB Kinzigtal in die Sommerpause.
Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Böblingen/Sindelfingen haben sich mit einer Niederlage in die Sommerpause verabschiedet. Aber trotz der abschließenden 23:30-Niederlage beim Tabellenletzten HB Kinzigtal verteidigte die Mannschaft von Mischa Herok ihren dritten Tabellenplatz. Das hatten die Bösis den gleichzeitigen Patzern der HSG Bargau/Bettringen und des TSV Denkendorf zu verdanken. „Damit haben wir unser Saisonziel, eine Top-Drei-Platzierung, erreicht“, freute sich der Bösi-Trainer nach dem Schlusspfiff.
Während der 60 Minuten davor hatte Mischa Herok hingegen wenig Grund zur Freude gehabt. Nach ordentlichem Beginn und zwischenzeitlicher 7:5-Führung nach neun Minuten, verloren die Gäste den Zugriff auf die Partie. Vor allem defensiv klappte bei den Bösis gar nichts. „Wir kamen immer wieder einen Schritt zu spät und haben auch viele Gegentore aus dem Rückraum kassiert“, haderte Mischa Herok.
Sechs Tore Rückstand zur Pause
So war der kleine Vorsprung nicht nur schnell dahin, sondern wandelte sich in einen Rückstand, der zur Pause bei 14:20 bereits sechs Tore betrug. So sehr der Bösi-Coach auf ein Aufbäumen seiner Schützlinge nach dem Seitenwechsel auch hoffte, wurde er in dieser Hinsicht enttäuscht. „Da kam leider gar nichts mehr, die Luft war raus“, bemerkte er schnell. Hinzu kam, dass es das Schiedsrichtergespann Matthias Flaig und Patrik Papke (beide TV St. Georgen) nicht gut meinte mit den Gästen. „Die beiden waren einfach nur grottenschlecht“, wollte Mischa Herok nicht weiter ins Detail gehen.
So plätscherte das Spiel ohne große Höhepunkte vor sich hin und endete schließlich mit einem 30:23-Erfolg des HB Kinzigtal. Während der Tabellenletzte dennoch mit der Roten Laterne im Gepäck in die Verbandsliga zurückmuss, retteten die Bösis Platz drei ins Ziel. „Am Ende gehen wir mit einem kleinen Makel in die Sommerpause, der aber nicht über unsere gute Saison hinwegtäuschen kann“, zeigte sich Mischa Herok zufrieden mit dem Verlauf der Saison. Für den Bösi-Trainer war es der letzte offizielle Auftritt an der Seitenlinie, er übernimmt ab sofort den Posten des Sportlichen Leiters (die SZ/BZ berichtete).
HSG Böblingen/Sindelfingen: Hagenlocher, Kilper (beide im Tor); Golasch (1 Tor), Pauline Hille (1), Mayer (1), Heiser, Terbeck, Julia Zeller (1), Münch (1), Stoll (2), Stauder (3), Lena Zeller (3/davon 2 Siebenmeter), Schandl (5), Matziol (5/1)
Bild: Janina Schandl erzielte fünf Treffer für die HSG. Bild: photostampe
Bild: photostampe
Quelle: Sindelfinger Zeitung/ Böblinger Zeitung online