Badminton: 35. Badminton-Turnier der Partnerstädte: Zu Gast bei Freunden

Ob Veteranen oder Neulinge: Die Gäste aus England und der Schweiz kommen immer gerne nach Sindelfingen.

Das 35. Internationale Partnerstädteturnier der Badminton-Abteilung war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg. Bei der Wanderung am 1. Mai spielte das Wetter mit. Auch am Samstag, dem Tag des Turniers, und am Sonntag haben sich vor allem die Gäste pudelwohl gefühlt.

„Es ist großartig. Alle sind so freundlich und man fühlt sich wirklich willkommen“, sagt Andrew Ronksley am Rande des Turniers. Er war schon zum sechsten Mal in Sindelfingen mit dabei. „Die Atmosphäre ist toll, man sieht es an all den lächelnden Gesichtern.“

Spannung bis zur Siegerehrung

Auch Rolf Artho genießt Jahr für Jahr die Treffen der Badminton-Liebhaber. Lediglich ein paar Besuche in England musste er in der Vergangenheit sausen lassen. „Die Freunde wiederzutreffen“ ist für den Schweizer die größte Errungenschaft. „Und es ist immer wieder interessant, was für Angebote von den Organisationen auf die Beine gestellt werden.“

David Sievers ist zum zweiten Mal mit den Eidgenossen nach Sindelfingen gekommen. Da seit Jahren die Teams mit Spielern aller Nationen gemischt werden, fiebert er immer der Siegerehrung mit anschließender Party im Ericson Hotel entgegen. „Wir wissen hinterher gar nicht, wer gewonnen hat“, sagt Sievers, der im vergangenen Jahr mit seinem Team in England vom Triumph kalt erwischt wurde. „Wir haben wirklich nichts geahnt. Ich finde es sehr schön, weil alle immer ein bisschen überrascht sind, wer gewonnen hat.“

Urlaub in Sindelfingen geplant

Für Dave Hallam ist alles noch relativ neu. Im vergangenen Jahr, als Dronfield in der Gastgeberrolle glänzte, feierte er seine Premiere im Kreise der federballspielenden Partnerstädte. In Sindelfingen gefällt es ihm so gut, dass er in drei Jahren sogar seinen Besuch ausdehnen will, um Freund- und Bekanntschaften zu vertiefen. „Ich möchte drei, vier Tage länger bleiben und am Ende etwas Urlaub machen“, sagt der Neuling. „Die Stadt ist schön und ich werde mir alles anschauen.“

Sein Freund Ryan Smith hat das alles schon erlebt. Seit er 14 Jahre alt war, pflegt er die Beziehung mit Sindelfingen und Schaffhausen. „Das ganze Programm ist jedes Mal aufregend. Obwohl es das große Highlight ist, wäre es auch egal, wenn es kein Turnier geben würde“, glaubt der Abteilungsleiter der Dronfielder Badminton-Spieler. „Wir könnten einfach andere Dinge mit unseren Freunden aus verschiedenen Ländern unternehmen.“ Im Gegensatz zu Hallam ist er durch die jahrelange Verbindung privat und nicht im Hotel untergebracht. „Das ist einfach großartig, weil man sich noch näher kennenlernt und beim Gegenbesuch dann hofft, sich als Gastgeber revanchieren zu können.“

 

Bild: Ein Höhepunkt für alle Teilnehmer des Turniers: Die Mittagspause mit Maultaschen und Kartoffelsalat.

Bild: Bild: Bullinger

Quelle: Sindelfinger Zeitung/ Böblinger Zeitung online