Fußball-Landesliga.
Unterm Strich ist Weilimdorf eben doch einen Tick stärker.
„Für ganz vorne reicht es derzeit leider nicht“, machte Maik Schütt nach der 2:3-Niederlage beim Spitzenreiter Weilimdorf in Weilimdorf deutlich. Bei allen drei Gegentreffern sahen einige Sindelfinger Spieler nicht gut aus. So konnte der Sindelfinger Außenverteidiger Aaron Biedma-Andrades genauso wenig den Ball aus der Gefahrenzone klären wie Mitspieler Lucas Schuckenböhmer, sodass Riccardo Scarcelli den Spitzenreiter in Führung brachte.
Die Wiedergutmachung verpasste Lucas Schuckenböhmer in der 24. Minute, als sein Kopfball nur an die Latte klatschte. Im Gegenzug stocherte Erdinc Bozoglu das Spielgerät über die Torlinie. Wieder standen die VfL-Akteure tatenlos Spalier. Maik Schütt brachte kurz darauf für Metehan Maraslioglu Vize-Kapitän Raphael Molitor in die Partie und stellte auf eine Dreierkette um. Diese Maßnahme fruchtete, als Max Brendle einen Freistoß von Gianluca Gamuzza zum 1:2-Anschlusstreffer in die Maschen köpfte.
Aus der Pause heraus kamen die Sindelfinger mit Entschlossenheit zurück aufs Feld. In der 63. Minute luchste Gianluca Gamuzza Weilimdorfs Schlussmann Zacharias Velvelidis den Ball ab und erzielte das 2:2. „Ab da war es wieder ein offenes Spiel“, sagte Maik Schütt.
Dann segelte ein Einwurf des TSV weit in den Sindelfinger Strafraum. Dieses Mal zögerte VfL-Schlussmann Maurice Zivny, der daraufhin den Ball aus dem eigenen Netz fischen musste. Rinis Krasniqi erzielte aus dem Gewühl heraus das 3:2 für die Hausherren.
„Wir haben gedrückt, aber nichts Zwingendes mehr zustande gebracht“, konstatierte Maik Schütt enttäuscht. „Wir holen einen 0:2-Rückstand beim Tabellenführer auf, stehen am Ende aber dennoch mit leeren Händen da. Weil wir nur zuschauen, während der Gegner zum Ball geht.“
Tore: 1:0 Scarcelli (10.), 2:0 Bozoglu (24.), 2:1 Brendle (33.), 2:2 Gamuzza (63.), 3:2 Krasniqi (74.), Zuschauer: 200
Bild: Die beiden Sindelfinger Torschützen Gianluca Gamuzza (links) und Max Brendle.
Bild: Zvizdiç
Quelle: Sindelfinger Zeitung/ Böblinger Zeitung online