Leichtathletik: Die Leichtathleten des VfL Sindelfingen gewinnen in Karlsruhe zwölf Goldmedaillen

Trainer Sebastian Marcard ist stolz auf die Truppe

Bei der baden-württembergischen Hallenmeisterschaft in der Europahalle trumpfen die Blau-Weißen groß auf.

Gleich zwei Neuzugänge des VfL Sindelfingen gaben am Wochenende bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften der Leichtathleten ihren Einstand. Sabrina Heil, eigentlich über die 400-Meter-Hürden unterwegs lief in der Karlsruher Europahalle in gleich drei Staffeln. Katja Bäuerle kehrte an ihre alte Wirkungsstätte zurück, sie war bis 2025 für die LG Region Karlsruhe im Einsatz, und überzeugte über die 1.500 und die 3.000 Meter. Auch sonst purzelten bei den Landesmeisterschaften der Aktiven und Jugendlichen U20 sowie U18 die Bestleistungen und xxx Meistertitel gingen auf das Konto der Sindelfinger, davon sieben Titel für das neu formierte Sprintteam Sindelfingen.

Alexander Stepanov eine Klasse für sich

Dass Alexander Stepanov wieder einmal in herausragender Form ist, zeigte er schon in der vergangenen Woche. Zum Saisoneinstand stürmte er in Lyon zu einer neuen Bestzeit von 1:47,18 Minuten. In Karlsruhe nun der Test auf der Unterdistanz. Und auch über die 400 Meter konnte Stepanov überzeugen. Der Deutsche Meister brannte 47,35 Sekunden auf die Bahn und rannte der Konkurrenz davon. Dahinter überzeugte ein zweiter Sindelfinger: Johannes Hein lief in 49,18 Sekunden zu einer neuen Bestzeit und darf sich über den Vizemeistertitel freuen. Am Sonntag dann konnte Hein nochmal jubeln. Über die 800-Meter-Strecke knackte er auf den zweiten Versuch die A-Norm für die Deutschen Hallenmeisterschaften in Dortmund. In 1:52,13 Minuten wurde er hinter keinem geringeren als dem Deutschen Vizemeister Tim Holzapfel Zweiter.

Auch Katja Bäuerle überzeugte auf ganzer Linie. Sie wagte einen Doppelstart und war über die 1.500 Meter und die 3.000 Meter unterwegs. Auf der kürzeren Strecke war sie am Samstag 4:25,66 Minuten schnell und sicherte sich damit den Titel. Die doppelte Distanz brachte die Silbermedaille hinter Elena Burkard in 9:14,95 Minuten.

Zwei Mal Gold für Dimitrij Krom

Gleich zwei Goldmedaillen brachte U18-Mann Dimitrij Krom zurück nach Sindelfingen. Erst brillierte er im Dreisprung und flog im dritten Durchgang auf 14,28 Meter, fast zwei Meter weiter als seine Konkurrenten. Gerade hier fehlt nicht mehr viel zur Norm für die U18-Europameisterschaften in Italien, die im Sommer hoffentlich mit dem Sindelfinger stattfinden. Allerdings war der Wettkampf aus Sicht von Krom eher verkorkst. „Mein richtiger Anlauf hat erst bei den letzten beiden Versuchen geklappt. Aber davon bin ich ein Mal zu kurz getreten und ein Mal übertreten.“ Doch der Sindelfinger weiß, woran er feilen muss: „Ich bin mir sicher, dass ich die EM-Norm schaffe, aber nur mit einer besseren Technik und ich muss auch noch an der Landung arbeiten.“ Am Sonntag dann zeigte er eine bärenstarke Sprintleistung. Über die 200 Meter war er mit 21,88 Sekunden so schnell wie noch nie, seine Bestleistung verbesserte er um eine ganze Sekunde und gehört auch in dieser Disziplin deutschlandweit zu den Besten. „Von meinem 200 Metern war ich begeistert und bin froh, dass ich den Wettkampf mit so einer starken Zeit abschließen konnte. Aber gerade am Ende verliere ich noch viel Zeit wegen meiner kurzen Schrittlänge“, sagt Krom. „Richtig gut, das macht Spaß mit dem Jungen und wird was im Hinblick auf die U18-EM im Sommer.

Den U18-Titel über die 800 Meter wollte sie unbedingt, das war Nathalie Schmidt vom Startschuss an anzusehen. Sie startete mit einem Sprint in ihr Rennen und war der Konkurrenz schon auf den ersten Metern enteilt. 150 Meter vor Schluss musste die Sindelfingerin ihrem hohen Anfangstempo Tribut zollen. Die Beine wurden sichtbar schwer, den Sieg lies sie sich in 2:20,35 Minuten aber nicht nehmen.

Auch Dominik Wiedenmann gewann zwei Goldmedaillen in der U18. Der vielseitige Mittelstreckenläufer kam über die 800 und die 1.500 Meter zu Meisterehren. Zuerst war er über die längere Distanz 4:18,70 Minuten schnell und siegte mit gutem Vorsprung, einen Tag später gelang ihm dann über die 800-Meter-Strecke eine neue Bestleistung von 1:56,26 Minuten. Auch hier war Wiedenmann nicht zu schlagen.

Einen herausragenden Auftritt zeigte einmal mehr U20-Sprinterin Pauline Zoll. In Vor- und Endlauf wurden jeweils 7,70 Sekunden für das VfL-Talent gestoppt. Damit war sie in der U20-Klasse nicht zu schlagen.

Zur ersehnten Norm für die Deutschen Jugendhallenmeisterschaften im Glaspalast lief Rebecca Spieß im 400-Meter-Rennen. Auch sie war mit ihren 57,89 Sekunden schnellste U20-Frau und strich die Goldmedaille ein. Ebenfalls mit den Meisterschaften in Sindelfingen darf Alina Fischer planen. Sie siegte über die 60-Meter-Hürden in 8,94 Sekunden.

Denkbar knapp verpassten die Sindelfinger Staffel-Frauen die A-Norm für die Deutschen Hallenmeisterschaften. Melanie Böhm, Sabrina Heil, und die beiden U20-Athletinnen Pauline Zoll, und Rebecca Spieß waren 1:39,75 Minuten schnell, keine drei Zehntel-Sekunden fehlen zur Norm. Besonders ärgerlich, weil ein Rennen gegen die beiden schnelleren Staffeln im zweiten Zeitendlauf sicherlich ein anderes Ergebnis gebracht hätte. So wurden die Sindelfingerinnen Dritte. „Wir haben die beiden Jugendlichen mit hochgezogen, die haben es dann zusammen toll gemacht aber leider knapp die A-Norm verpasst. Die B-Norm ist aber auch kein Problem um dabei zu sein“, so Trainer Sebastian Marcard.

Platz zwei gab es für die 4×400-Meter-Staffel mit Melanie Böhm, Rebecca Spieß, Maja Louise Frirdich und Sabrina Heil in 3:46,61 Minuten.

Die Goldmedaille gab es für die 4×400-Meter-Staffel der Männer in der Besetzung Jannis Gartmann, Yannic Krings, Leonard Baranski, Angelos David Tsimopoulos. Mit 3:22,47 Minuten war das Quartett nicht zu schlagen. Zur Silbermedaille lief die Sindelfinger 4×200 Meter Männerstaffel mit Yannic Krings, Niklas Eßlinger, Kai Michalek und Julian Graubner. Die 1:31,69 Minuten reichten aber nicht zur Norm für die Deutschen Hallenmeisterschaften.

Nicht ins Ziel kam indes die hochgewettete Sindelfinger U20-Staffel Dmitrij Krom, Jannis Gartmann, Nils Haumann und Luke Schmidt. Diesmal war es der zweite Wechsel, der nicht funktionierte. „Die Jungs waren schockiert, es konnte aber niemand etwas dafür“, so Trainer Marcard.

Im letzten Wettkampf des Tages glänzte die Medaille noch einmal golden für die Blau-Weißen. Die Sindelfinger Mixedstaffel ist bekannt für schnelle Zeiten. Doch nur Alexander Stepanov war bislang schonmal für das Quartett im Einsatz. Die Neuen im Staffelteam Johannes Hein, Nathalie Schmidt und Sabrina Heil gaben aber alles und liefen in 3:34,38 auf Platz eins. „Toll, dass sich Alex die Zeit genommen hat und für die Staffel zur Verfügung gestellt hat. Die Männer, Frauen und die Mixedstaffel haben sich damit sicher für die Deutschen Meisterschaften der Langstaffeln in Celle qualifiziert. Das war unser Ziel, deswegen ein tolles Wochenende für den VfL Sindelfingen“, freut sich Sebastian Marcard.

Bei den Männern gingen über die 1.500 Meter gleich zwei Sindelfinger ins Rennen. Hindernisspezialist Kurt Lauer ist frisch zurück aus dem Trainingslager in Südafrika und lief in 3:53,47 Minuten zu neuer Bestleistung und auf Platz vier. Dahinter wurde Henri Stöckermann in Bestleistung von 3:56,87 Minuten Fünfter. Platz zwei Im Stabhochsprung ging an Arne Dümmler mit 4,60 Metern, höhengleich wurde Luca Jakob Vierter.

 

Leichtathletik. Gleich zwei Neuzugänge des VfL Sindelfingen gaben am Wochenende bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften der Leichtathleten ihren Einstand. Sabrina Heil, eigentlich über die 400-Meter-Hürden unterwegs, lief in der Karlsruher Europahalle in gleich drei Staffeln. Katja Bäuerle kehrte an ihre alte Wirkungsstätte zurück, sie war bis 2015 für die LG Region Karlsruhe im Einsatz, und überzeugte über die 1.500 und die 3.000 Meter. Auch sonst purzelten bei den Landesmeisterschaften der Aktiven und Jugendlichen U20 sowie U18 die Bestleistungen, und xxx Meistertitel gingen auf das Konto der Sindelfinger, davon sieben Titel für das neu formierte Sprintteam Sindelfingen.

Dass Alexander Stepanov wieder einmal in herausragender Form ist, zeigte er schon in der vergangenen Woche. Zum Saisoneinstand stürmte er in Lyon zu einer neuen Bestzeit von 1:47,18 Minuten. In Karlsruhe nun der Test auf der Unterdistanz. Und auch über die 400 Meter konnte Stepanov überzeugen. Der Deutsche Meister brannte 47,35 Sekunden auf die Bahn und rannte der Konkurrenz davon. Dahinter überzeugte ein zweiter Sindelfinger: Johannes Hein lief in 49,18 Sekunden zu einer neuen Bestzeit und darf sich über den Vizemeistertitel freuen. Am Sonntag dann konnte Hein nochmal jubeln. Über die 800-Meter-Strecke knackte er auf den zweiten Versuch die A-Norm für die Deutschen Hallenmeisterschaften in Dortmund. In 1:52,13 Minuten wurde er hinter keinem Geringeren als dem Deutschen Vizemeister Tim Holzapfel Zweiter.

Auch Katja Bäuerle überzeugte auf ganzer Linie. Sie wagte einen Doppelstart und war über die 1.500 Meter und die 3.000 Meter unterwegs. Auf der kürzeren Strecke war sie am Samstag 4:25,66 Minuten schnell und sicherte sich damit den Titel. Die doppelte Distanz brachte die Silbermedaille hinter Elena Burkard in 9:14,95 Minuten.

Gleich zwei Goldmedaillen brachte U18-Mann Dmitrij Krom zurück nach Sindelfingen. Erst brillierte er im Dreisprung und flog im dritten Durchgang auf 14,28 Meter, fast zwei Meter weiter als seine Konkurrenten. Gerade hier fehlt nicht mehr viel zur Norm für die U18-Europameisterschaften in Italien, die im Sommer hoffentlich mit dem Sindelfinger stattfinden. Allerdings war der Wettkampf aus Sicht von Krom eher verkorkst. „Mein richtiger Anlauf hat erst bei den letzten beiden Versuchen geklappt. Aber davon bin ich ein Mal zu kurz getreten und ein Mal übertreten.“ Doch der Sindelfinger weiß, woran er feilen muss: „Ich bin mir sicher, dass ich die EM-Norm schaffe, aber nur mit einer besseren Technik und ich muss auch noch an der Landung arbeiten.“ Am Sonntag dann zeigte er eine bärenstarke Sprintleistung. Über die 200 Meter war er mit 21,88 Sekunden so schnell wie noch nie, seine Bestleistung verbesserte er um eine ganze Sekunde und gehört auch in dieser Disziplin deutschlandweit zu den Besten. „Von meinem 200 Metern war ich begeistert und bin froh, dass ich den Wettkampf mit so einer starken Zeit abschließen konnte. Aber gerade am Ende verliere ich noch viel Zeit wegen meiner kurzen Schrittlänge“, sagt Krom. „Richtig gut, das macht Spaß mit dem Jungen und wird was im Hinblick auf die U18-EM im Sommer.

Den U18-Titel über die 800 Meter wollte sie unbedingt, das war Nathalie Schmidt vom Startschuss an anzusehen. Sie startete mit einem Sprint in ihr Rennen und war der Konkurrenz schon auf den ersten Metern enteilt. 150 Meter vor Schluss musste die Sindelfingerin ihrem hohen Anfangstempo Tribut zollen. Die Beine wurden sichtbar schwer, den Sieg ließ sie sich in 2:20,35 Minuten aber nicht nehmen.

Auch Dominik Wiedenmann gewann zwei Goldmedaillen in der U18. Der vielseitige Mittelstreckenläufer kam über die 800 und die 1.500 Meter zu Meisterehren. Zuerst war er über die längere Distanz 4:18,70 Minuten schnell und siegte mit gutem Vorsprung, einen Tag später gelang ihm dann über die 800-Meter-Strecke eine neue Bestleistung von 1:56,26 Minuten. Auch hier war Wiedenmann nicht zu schlagen.

Einen herausragenden Auftritt zeigte einmal mehr U20-Sprinterin Pauline Zoll. In Vor- und Endlauf wurden jeweils 7,70 Sekunden für das VfL-Talent gestoppt. Damit war sie in der U20-Klasse nicht zu schlagen.

Zur ersehnten Norm für die Deutschen Jugendhallenmeisterschaften im Glaspalast lief Rebecca Spieß im 400-Meter-Rennen. Auch sie war mit ihren 57,89 Sekunden schnellste U20-Frau und strich die Goldmedaille ein. Ebenfalls mit den Meisterschaften in Sindelfingen darf Alina Fischer planen. Sie siegte über die 60-Meter-Hürden in 8,94 Sekunden.

Denkbar knapp verpassten die Sindelfinger Staffel-Frauen die A-Norm für die Deutschen Hallenmeisterschaften. Melanie Böhm, Sabrina Heil und die beiden U20-Athletinnen Pauline Zoll und Rebecca Spieß waren 1:39,75 Minuten schnell, keine drei Zehntelsekunden fehlen zur Norm. Besonders ärgerlich, weil ein Rennen gegen die beiden schnelleren Staffeln im zweiten Zeitendlauf sicherlich ein anderes Ergebnis gebracht hätte. So wurden die Sindelfingerinnen Dritte. „Wir haben die beiden Jugendlichen mit hochgezogen, die haben es dann zusammen toll gemacht, aber leider knapp die A-Norm verpasst. Die B-Norm ist aber auch kein Problem, um dabei zu sein“, so Trainer Sebastian Marcard.

Platz zwei gab es für die 4×400-Meter-Staffel mit Melanie Böhm, Rebecca Spieß, Maja Louise Frirdich und Sabrina Heil in 3:46,61 Minuten.

Die Goldmedaille gab es für die 4×400-Meter-Staffel der Männer in der Besetzung Jannis Gartmann, Yannic Krings, Leonard Baranski, Angelos David Tsimopoulos. Mit 3:22,47 Minuten war das Quartett nicht zu schlagen. Zur Silbermedaille lief die Sindelfinger 4×200-Meter-Männerstaffel mit Yannic Krings, Niklas Eßlinger, Kai Michalek und Julian Graubner. Die 1:31,69 Minuten reichten aber nicht zur Norm für die Deutschen Hallenmeisterschaften.

Nicht ins Ziel kam indes die hochgewettete Sindelfinger U20-Staffel Dmitrij Krom, Jannis Gartmann, Nils Haumann und Luke Schmidt. Diesmal war es der zweite Wechsel, der nicht funktionierte. „Die Jungs waren schockiert, es konnte aber niemand etwas dafür“, so Trainer Marcard.

Im letzten Wettkampf des Tages glänzte die Medaille noch einmal golden für die Blau-Weißen. Die Sindelfinger Mixedstaffel ist bekannt für schnelle Zeiten. Doch nur Alexander Stepanov war bislang schon mal für das Quartett im Einsatz. Die Neuen im Staffelteam Johannes Hein, Nathalie Schmidt und Sabrina Heil gaben aber alles und liefen in 3:34,38 auf Platz eins. „Toll, dass sich Alex die Zeit genommen hat und für die Staffel zur Verfügung gestellt hat. Die Männer, Frauen und die Mixedstaffel haben sich damit sicher für die Deutschen Meisterschaften der Langstaffeln in Celle qualifiziert. Das war unser Ziel, deswegen ein tolles Wochenende für den VfL Sindelfingen“, freut sich Sebastian Marcard.

Bei den Männern gingen über die 1.500 Meter gleich zwei Sindelfinger ins Rennen. Hindernisspezialist Kurt Lauer ist frisch zurück aus dem Trainingslager in Südafrika und lief in 3:53,47 Minuten zu neuer Bestleistung und auf Platz vier. Dahinter wurde Henri Stöckermann in Bestleistung von 3:56,87 Minuten Fünfter. Platz zwei im Stabhochsprung ging an Arne Dümmler mit 4,60 Metern, höhengleich wurde Luca Jakob Vierter.

 

 

Bild: Der Sindelfinger Alexander Stepanov lief der Konkurrenz in Karlsruhe davon.

Bild: Ralf Görlitz

Quelle: Sindelfinger Zeitung/ Böblinger Zeitung online