Drei Spiele, drei Viererketten
Die Formkurve der Blau-Weißen zeigt seit Wochen nach oben.
Mit sieben Punkten aus drei Spielen, dabei mit deutlich stabileren Auftritten glänzend und dem Duell mit dem MTV Stuttgart vor Augen gebe es für Thomas Siegmund eigentlich genug Gründe, um siegessicher in die Partie gegen den Tabellenvorletzten zu gehen. Aber genau diesen Fehler will der Coach des VfL Sindelfingen nicht machen. „Konstanz macht sich breit, wir haben eine gute Basis gelegt, um auch wieder nach oben denken zu können. Aber es gibt überhaupt keinen Anlass, sich darauf auszuruhen.“
Dass die Sindelfinger mittlerweile nur sechs Punkte vom oberen Relegationsrang trennen, weiß Thomas Siegmund ganz locker zu kontern. „Stand jetzt sind es auf den unteren Relegationsrang auch nur sechs Zähler. Das zeigt nur auf, wie eng es in dieser Liga zugeht. Jeder Gegner ist schlagbar, aber auch gegen jeden Kontrahenten kann man ins Straucheln geraten.“
Das 1:1-Remis gegen Eislingen zeigte dem Sindelfinger Trainer deutlich auf, dass noch nicht alle Räder ineinandergreifen. Seine Zuversicht zieht er aus dem Auftritt in den zweiten 45 Minuten. „Daran wollen wir beim MTV anknüpfen“, will Thomas Siegmund vor allem einen frühen Rückstand wie gegen Eislingen vermeiden. „Entscheidend wird sein, wie unsere Qualität mit Ball sein wird.“
Nachdem der VfL-Trainer in den drei Spielen nach der Winterpause drei verschiedene Viererketten aufbieten musste, ist er gespannt, was sein Kader am Sonntag – Spielbeginn ist 15 Uhr – hergeben wird. „Es gibt einige Fragezeichen, deshalb könnte es Veränderungen in der Startelf geben.“ Rion Gashi und Tobias Kubitzsch sind angeschlagen und drohen auszufallen, genauso auch Raphael Molitor und Arbes Bytyci, die beide krankheitsbedingt Trainingseinheiten verpassten.
Bild: Tobias Kubitzsch droht wegen einer Fleischwunde auszufallen.
Bild: Zvizdiç
Quelle: Sindelfinger Zeitung/ Böblinger Zeitung online