Fußball: Der VfL muss beim Spitzenreiter ran

Roberto Klug hat den Aufstieg noch nicht aufgegeben.

Sindelfingen spielt am Samstag bei der SG Empfingen.

Das einfachste Spiel der Saison? So weit will Roberto Klug vor dem Duell beim souveränen Landesliga-Spitzenreiter SG Empfingen zwar nicht gehen. Sein Team stuft der Coach des VfL Sindelfingen aber zumindest nicht als Favorit ein. Zumal die Partie auch noch auswärts stattfindet. „Empfingen steht nicht von ungefähr da oben. Das ist die beste Mannschaft der Liga, die in Pascal Schoch auch noch den besten Stürmer hat.“ 21 Saisontreffer hat der Empfinger Angreifer bislang erzielt, genauso viele wie Darmsheims Kapitän Simon Lindner, wodurch beide die Torschützenliste der Landesliga anführen.

14 Punkte beträgt der Rückstand der Sindelfinger auf den Klassenprimus. Zwar hat die Mannschaft von Roberto Klug ein Spiel weniger ausgetragen, der Aufstieg allerdings wird in VfL-Reihen nicht mehr thematisiert. Nichtsdestotrotz will sich die Klug-Elf in den verbleibenden elf Saisonspielen von ihrer guten Seite präsentieren. Der VfL-Trainer hat die Hoffnung trotzdem noch nicht aufgegeben – zumindest nicht die auf das Erreichen des zweiten Tabellenplatzes, der am Saisonende zur Teilnahme an der Relegation zur Verbandsliga berechtigt – und setzt deshalb Etappenziele: „Im April stehen vier Spiele an, davon drei daheim.“

Damit der VfL tatsächlich nochmal in den Kampf um Rang zwei eingreifen kann, zählen ab sofort aber nur noch Siege. „Wir haben nach der Winterpause zu viele Punkte liegen lassen“, sagt Roberto Klug, der trotz des mageren 3:3 am vergangenen Spieltag gegen den TV Darmsheim einen „Schritt in die richtige Richtung“ erkannt hat. „Spielerisch war das deutlich besser im Vergleich zu den Auftritten davor.“ Eine berechtigte Zuversicht zieht der Sindelfinger Coach.

Quelle: Sindelfinger Zeitung/Böblinger Zeitung Online